Einsparungen bei der Bürgergeldreform

Die Reform verspricht Einsparungen, verursacht aber massive Mehrausgaben: höhere Verwaltungskosten, mehr Mittel für Vermittlung und Weiterbildung, zusätzliche Gerichtsverfahren – deren Kosten beide Seiten der Staat trägt. Statt struktureller Förderung setzt sie auf symbolische Sanktionen, die kaum Wirkung zeigen.
Die Zielgruppe wird pauschal aktiviert, obwohl viele nicht vermittelbar sind – sei es aus gesundheitlichen, sozialen oder strukturellen Gründen. Unternehmen berichten von Pflichtbewerbungen ohne Perspektive, die Zeit kosten und Vertrauen zerstören. Die Reform trifft oft nicht die Menschen, die man wirklich einstellen will – sondern erzeugt Aktivität ohne Ergebnis.
Fazit: Die Reform spart nicht – sie kostet. Und sie tut so, als wäre das Gegenteil der Fall.
Info: Ein Diskussionsbeitrag mit ein paar Zahlen folgt…denke ich.


